Strategieplan | 2026-2030

Gemeinsam für starke Bienen und eine zukunftsfähige Imkerei in Schleswig-Holstein & Hamburg

Der Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V. engagiert sich für Ausbildung, Beratung, Bienengesundheit und eine sichere Zukunft der Imkerei – für Hobby- und Berufsimker gleichermaßen.

Unsere Angebote     Mitglied werden

Der Landesverband Schleswig-Holsteinischer und Hamburger Imker e.V. vereint mehr als 3.600 aktive Mitglieder aus Schleswig-Holstein, Hamburg und angrenzenden Regionen. Die Mitglieder profitieren von einem starken Netzwerk, fachkundiger Unterstützung und praxisnahen Bildungsangeboten, die ihnen helfen, eine verantwortungsvolle und nachhaltige Imkerei zu betreiben. 

Gemeinsam die Imkerei von morgen gestalten

Strategie 2026–2030

Die Imkerei steht vor Veränderungen. Klimawandel, neue Bienenkrankheiten und invasive Arten, Veränderungen in der Landwirtschaft sowie der demografische Wandel stellen Imkerinnen und Imker ebenso wie Vereine und Verbände vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig bleiben Bienenhaltung und Bestäubung von großer Bedeutung für unsere Kulturlandschaft, Biodiversität und regionale Wertschöpfung.

Mit der Strategie 2026–2030 schafft der Landesverband einen gemeinsamen Rahmen für seine Arbeit in den kommenden Jahren. Sie zeigt, welche Themen besonders wichtig sind, welche Ziele wir verfolgen und wo wir als Verband konkrete Schwerpunkte setzen wollen.

Eine klare Vision für morgen

Unsere Zukunft

Unsere Vision ist eine zukunftsfähige Imkerei und eine klimaresiliente, biodiversitätsreiche Kulturlandschaft, in der Bienen und Imkerei dauerhaft ihren Platz haben. Der Landesverband möchte dabei die anerkannte fachliche Stimme für Bienen, Imkerei und Bestäubung sein und als Bindeglied zwischen Imkerschaft, Politik und Gesellschaft wirken. Gleichzeitig verstehen wir uns als verlässlichen Partner für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Im Mittelpunkt steht dabei immer auch der Nutzen für unsere Mitglieder und die Unterstützung der Imkervereine vor Ort. Für die Strategie 2026–2030 wurden acht zentrale Handlungsfelder definiert:

  • 01 | Interessenvertretung & Politik
    Wir wollen die Interessen der Imkerinnen und Imker gegenüber Politik und Verwaltung vertreten und unsere Rolle als fachlicher Ansprechpartner stärken.

  • 02 | Fachliche Bildung & Qualität
    Fundiertes Wissen ist eine wesentliche Grundlage für eine verantwortungsvolle Bienenhaltung.

  • 03 | Honigbiene, Bienenhaltung & Zucht
    Gesunde und leistungsfähige Bienenvölker sowie eine nachhaltige Zucht gehören zu den Kernaufgaben des Verbandes.

  • 04 | Mitglieder & Ehrenamt
    Ohne engagierte Menschen gibt es keine lebendige Vereins- und Verbandsarbeit.

  • 05 | Organisation & Digitalisierung
    Ein moderner Verband braucht funktionierende Strukturen und eine zeitgemäße Kommunikation.

  • 06 | Öffentlichkeitsarbeit & Image
    Wir wollen zeigen, welchen Wert Bienenhaltung und Imkerei für unsere Gesellschaft haben.

  • 07 | Umwelt & Biodiversität
    Bienenhaltung, Landwirtschaft, Natur- und Artenschutz gehören für uns zusammen.

  • 08 | Finanzen
    Eine langfristig erfolgreiche Verbandsarbeit benötigt eine verlässliche finanzielle Grundlage.

Von gemeinsamen Zielen zum Handeln

Strategie umsetzen

Die Strategie soll nicht nur beschreiben, wohin wir wollen, sondern auch Grundlage für konkrete Entscheidungen sein. Dafür sollen Maßnahmen priorisiert, Verantwortlichkeiten geklärt, notwendige Ressourcen betrachtet und die Umsetzung zeitlich geplant werden. Die Entwicklung soll über Kennzahlen und einen jährlichen Strategiebericht überprüft werden. Verändern sich die Rahmenbedingungen, kann die Strategie entsprechend angepasst werden.

Die kommenden Jahre bringen Herausforderungen, aber auch Chancen für die Imkerei. Mit der Strategie 2026–2030 wollen wir Bewährtes erhalten, notwendige Veränderungen anstoßen und neue Möglichkeiten nutzen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Vereinen und Partnern möchten wir dafür sorgen, dass Bienenhaltung und Imkerei auch zukünftig einen starken Platz in Schleswig-Holstein und Hamburg haben.