Die Varroamilbe (Varroa destructor) gehört zu den größten Herausforderungen in der modernen Imkerei. Neben der klassischen Behandlung mit zugelassenen Arzneimitteln stehen zunehmend biotechnische Verfahren im Mittelpunkt, die durch gezielte Eingriffe in die Biologie des Bienenvolkes eine nachhaltige Varroakontrolle ermöglichen.
Dieser Kurs vermittelt die verschiedenen Möglichkeiten einer behandlungsmittelfreien Varroastrategie und zeigt deren praktische Umsetzung im Verlauf des Bienenjahres. Dabei steht nicht die einzelne Maßnahme, sondern das Verständnis der Zusammenhänge zwischen Milbenentwicklung, Brutzyklus und Volksführung im Mittelpunkt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer lernen, welche biotechnischen Methoden geeignet sind, wie diese richtig angewendet werden und welche Vor- und Nachteile die einzelnen Verfahren besitzen. Besonderes Augenmerk liegt auf der praktischen Integration der Maßnahmen in die eigene Betriebsweise.
Kursinhalte
Der Kurs richtet sich an Imkerinnen und Imker, die ihre Varroastrategie weiterentwickeln und den Einsatz von Behandlungsmitteln reduzieren oder vermeiden möchten. Ziel ist es, die natürlichen Zusammenhänge im Bienenvolk besser zu verstehen und durch gezielte imkerliche Maßnahmen eine nachhaltige Gesunderhaltung der Bienenvölker zu erreichen.